Stellen Sie sich die perfekte Oberfläche von Kohlefaserverbundwerkstoffen vor – glatt und dennoch für die Sekundärverklebung optimiert. Dies hängt oft von der strategischen Verwendung von Abreißgewebe und Trennfolie in Vakuumbeutelverfahren ab. Obwohl diese Hilfsmaterialien einfach erscheinen mögen, erfüllen sie in der Verbundwerkstoffherstellung unterschiedliche Funktionen.
Abreißgewebe ist ein Gewebe, typischerweise aus Nylon- oder Polyesterfasern, das während des Aushärtens von Verbundwerkstoffen verwendet wird. Sein definierendes Merkmal ist die Fähigkeit, nach dem Aushärten sauber entfernt zu werden, ohne sich mit der Verbundwerkstoffoberfläche zu verbinden.
Trennfolien sind dünne Kunststoffmembranen (typischerweise Polyethylen, Polypropylen oder Fluorpolymere), die ein Anhaften zwischen Verbundwerkstoffen und Werkzeugoberflächen verhindern. Im Gegensatz zu Abreißgewebe erzeugen sie glatte, fertige Oberflächen.
| Merkmal | Abreißgewebe | Trennfolie |
|---|---|---|
| Materialzusammensetzung | Gewebtes Nylon/Polyester | Kunststofffolien |
| Oberflächenbeschaffenheit | Strukturiert | Glatt |
| Hauptfunktion | Oberflächenvorbereitung für die Verklebung | Entformungshilfe |
| Permeabilität | Im Allgemeinen atmungsaktiv | Variiert je nach Typ |
| Kostenbetrachtung | Höher | Niedriger |
| Wiederverwendbarkeit | Einmalige Verwendung | Einmalige Verwendung |
In fortschrittlichen Herstellungsszenarien werden manchmal beide Materialien gleichzeitig eingesetzt, um bestimmte Ergebnisse zu erzielen. Beispielsweise kann die Verwendung von Trennfolie gegen die Werkzeugoberfläche bei gleichzeitiger Anwendung von Abreißgewebe auf der Vakuumbeutelseite Folgendes bewirken:
Die strategische Auswahl zwischen Abreißgewebe und Trennfolie hat erhebliche Auswirkungen auf die Ergebnisse der Verbundwerkstoffherstellung. Das Verständnis ihrer unterschiedlichen Eigenschaften ermöglicht es Herstellern, die Oberflächeneigenschaften, die Haftungsleistung und die Produktionseffizienz in verschiedenen industriellen Anwendungen zu optimieren.